Die Enns hat unterhalb des Kraftwerkes einen Mindestablass von 7m³/s. Das reicht für eine genussvolle Paddeltour. Bei höherer Wasserführung muss vom Pegel Enns/Admont 90m³/s abgezogen werden, dann kann man sich die ungefähre Wassermenge in der Kummerbrückenstrecke ausrechnen! Siehe Hinweis beim online Pegel Admont!
Der Abschnitt beginnt am Parkplatz bei der Brücke gleich mit 600m starker Verblockung, Abfällen und einem Schlitz. Bei Mindestablass technisch WW IV+, bei höheren Wasserständen sehr wuchtig.
Bei einer Erstfahrt empfiehlt sich die eine oder andere kurze Besichtigung, besonders der Schlitz auf der rechten Seite und die folgende Stelle mit dem linksufrigen Siphon.
Nach 600m endet der schwerer Abschnitt. Der ehemalige "Dameneinstieg" bei einem Holzkreuz darf offiziell nicht mehr benutzt werden, da man die Geleise überqueren muss. Es gibt aber eine Möglichkeit, allerdings etwas aufwändig: Oberhalb des Straßentunnels ist ein Parkplatz (von oben anfahren - Sperrlinie!)
Hier die Straße queren und durch die Leitschine. 150m flussauf bis zu einen kleinen Durchgang unter der Eisenbahn. Sehr steil im Bachbett hinunter zur Enns. Einstieg (2).
Danach sehr schönes WW III - IV, immer mit großen Felsblöcken und dazwischen kurze ruhigere Stellen. Ein enger Schlitz auf der rechten Seite ist herrausragend.
Bei der Hartlsgrabenbrücke kann die Fahrt l beendet werden Ausstieg (1), sonst die folgende Stelle besser vorher besichtigen "Hartslgraben S". Danach abnehmende Schwierigkeiten bis Hieflau. Dort ist links oberhalb der Brücke ein guter Parkplatz

auf den ersten 600 Metern

nach den ersten 600 Metern

Ennstalhupfer

Garagenhupfer

letzte Stellen auf der Kummerbrücke
Video Juni 2022 20m³/s © Michael Widhalm-Andexer

Anfahrt zum Syphon

Hartelsgraben